Bei uns sind Winterarbeiten im Gange. Zur Zeit führen wir hauptsächlich Revisionen und Umbauten aus.
Wir haben für Sie wieder ein paar Einblicke in unsere Werkstatt vorbereitet.
Ein Motor von unten.
.
.
Schaltgetriebetotalrevision: Diverse Spezialwerkzeuge erleichtern die Arbeit.
Abziehen der letzten Innereien.
Alles ist sauber gereinigt, kontrolliert und ausgelegt.
.
Bereits wieder am Zusammenbau.
Gleichzeitiges zusammenfahren der drei "Wellen" im vorderen Getriebeteil.
Der vordere Deckel mit der Kupplungsglocke wird aufgesetzt.
.
.
Hier gab es ein älteres Objekt zu reparieren: Richtig schöne, währschafte und aufwändige Mechanik!
Verkauftes Occasions- Ladegerät.
Nach den Motoren und Getrieben scheint es, dass nun die Achsen an der Reihe sind.
.
Warm aufpressen der Zylinderrollenlager.
.
Auch die Pendelrollenlager werden warm aufgezogen.
.
Defektes Kegelrollenlager.
Noch ein defektes Lager.
Einmessen einer kompletten Neubereifung.
.
Kontrolle des Zahnflankenspiels.
Tragbildkontrolle.
Mit speziellen Werkzeugen bohren wir die Kugelgelenk- Konusse auf und verstärken die ganze Lenkung.
Der neue, grössere Konus erlaubt den Einbau von grösseren Kugelgelenken.
.
.
.
Neubereifung.
Luftansauggitter nachgerüstet.
Eine neue Werkzeugkiste aus unserer derzeitigen Fahrzeugausrüstungsteile Aktion.
Diese Woche hatten wir wieder eine Anzahl Ratschkupplungen und Nockenschaltkupplungen geprüft. Wärend die Nockenschaltkupplungen immer am oberen Limit sind, sind die Ratschkupplungen oft verschlissen und darum zu tief mit dem Auslösedrehmoment.
.
.
Eine verschmutzte Hohlschraube an einem Tankansaug.
Ein teilrevidierter Occasion konnten wir diese Woche dem Kunden übergeben.
.
Oft wird eine regelmässige Wartung bei den kleinen Maschinen vergessen.
Reinigung der Kühlrippen.
Kompression messen.
Neue Felgen und vier Doppelräder zum Trocknen nach draussen gestellt. Die Kältewelle ist schliesslich vorbei.
Da bei uns kein Schnee fällt, hat es der BERGTRAC zur Zeit nicht sehr streng.
.
.
.
Obwohl kein Schnee liegt, kommt der BERGTRAC immer wieder zum Einsatz.
Nach für die Jahreszeit eher mildem Wetter, hat uns eine Kaltfront erreicht, welche verbreitet Morgentemperaturen von unter -15°C mit sich brachte.
Eine Kältewelle mit eisigen Temperaturen: -17°C am Morgen...
und um die -10°C als Tageshöchsttemperaturen. Die kräftige Bise macht die Kälte noch unangenehmer.
Auch bei diesen Temperaturen läuft der SCHILTER ohne Vorglühung problemlos an. Allerdings braucht er bei -13° auch zwei - drei Motorenumdrehungen bis er anspringt.
.
Die grosse Kälte begann anfangs Februar und dauerte rund 14 Tage an.
Der Lauerzersee ist dick zugefroren. Vor nicht allzulanger Zeit wurde das "gute" Eis des Lauerzersee abgebaut, verkauft und sogar "exportiert".
Erste gewagte Schritte auf dem glatten Untergrund. Viele Leute wagten sich auf das Eis.
.
Der See hat unterschiedliche Eisdicken. Da er innert kürzester Zeit zugefrohren ist, war das Eis an den sonnenlosen Stellen ca. 19cm dick, wärend es an anderen orten "nur" etwa 12cm waren.
Der Lauerzersee ist berüchtigt wegen seinen Metangasaustritten. An Stellen wo Gas austritt ist das Eis geschwächt. Bei starkem Gasvorkommen kann es sein, dass grosse Löcher im Eis sind. Darum wird der See von den Gemeinden auch nicht mehr freigegeben. Das Betreten des Eises erfolgt auf eigenes Risiko!!
Gaseinschlüsse bilden schöne Skulpturen im Eis.
.
.
Ein starkes Zischen zeugt vom Druck in den Gasblatern. Nachtbuben machen sich einen Spass daraus, solche Gasblatern zu entzünden und so beachtlich lange Feuer lodern zu lassen. Manchmal schiessen auch "hohe" Stichflammen zum Himmel.
Grosse Risse in der dicken Eisschicht zeugen von gewaltigen Kräften.
Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob die Risse quer durch den See vom kräftigen Erdbeben stammen, welches am Samstagabend 11.2.2012 um 23.45Uhr, mit einer Stärke von 4.2, die Innerschwyz erschüttert hat.
Ein Besuch auf unserer Staatsinsel (Schwanau) lohnt sich auch im Sommer!
Die Insel Schwanau mit Ruine, Kapelle und Restaurant.
Sehr viele Leute waren auf dem See. Im Hintergrund spielen auch Alphornbläser.
Nach der Seeüberquerung und der Inselumrundung Rückkehr nach Steinen.
Auch die anderen Gewässer waren zugefroren.
Mittlerweile ging die Kältewelle, welche als die Stärkste der letzten Jahre gilt, zu Ende. Am 5. Februar war es am kältesten: -17° bei uns, -46° auf der Glattalp im Muotatal SZ.